Beinaheunfälle in der Logistik
Lager, Verladung, Fuhrpark: Wo Menschen und Fahrzeuge denselben Weg benutzen, geht fast jeden Tag etwas fast schief. Gemeldet wird davon fast nichts.
Für wen
Lagerleitung, Schichtführung, Fahrerinnen und Fahrer, Staplerfahrer und die Fachkraft für Arbeitssicherheit. Melden kann jeder, der einen QR-Code scannen kann, auch Aushilfen und Fremdfirmen ohne eigenen Zugang.
Wie es heute läuft
Ein Stapler bremst scharf, weil jemand hinter dem Regal hervortritt. Beide gehen weiter, nichts ist passiert. Das Formular liegt im Büro, es ist Schichtende, und bis jemand den Vorfall aufschreibt, ist er vergessen. Was übrig bleibt, sind die Fälle, in denen doch etwas passiert ist.
So läuft es mit tutelaris
Am Ort melden
QR-Codes hängen am Verladetor, am Regalende, in der Fahrerkabine. Scannen, dreißig Sekunden erzählen, fertig, ohne Anmeldung, ohne Passwort.
Die KI ordnet ein
Aus „der Stapler kam um die Ecke und ich stand plötzlich davor" werden Betriebsteil, Tätigkeit, Ursache und Risikopotenzial. Höchstens zwei Rückfragen, mit Tags zum Antippen, bedienbar mit Handschuhen.
Aus Einzelfällen wird ein Muster
Ab der dritten gleichartigen Meldung erkennt die Auswertung ein Muster und benennt den Schwerpunkt: etwa innerbetrieblicher Verkehr, überwiegend am Verladetor, überwiegend unter Zeitdruck.
Was dabei herauskommt
- checkEine Liste der Stellen, an denen es wiederholt eng wird, belegt durch die einzelnen Meldungen, nicht geschätzt.
- checkFür jede Maßnahme eine Rückmeldung an alle, die zu diesem Thema gemeldet haben.
- checkDie Begriffe, die in den Schilderungen immer wieder auftauchen: Rangieren, Sichtfeld, Verladetor, ohne dass jemand sie als Kategorie vergeben musste.
Was tutelaris heute nicht kann
Lieber vorher gesagt als im Pilotgespräch.
- –Keine Unfallmeldung und keine Unfallanzeige. Es geht ausschließlich um Beinaheunfälle.
- –Keine Anbindung an bestehende Arbeitsschutz-Systeme; der Export läuft heute über PDF.
- –Keine Fotos oder Videos zur Meldung.
- –Nur auf Deutsch.
- –Die Sprachverarbeitung rechnet derzeit außerhalb der EU.
Dreißig Minuten, die Anwendung live, Ihre Fragen dazu.